Tagesmutter und TagesvaterMobile MamiAufgabenbereich der Tagesmütter und -väterAls familienunterstützendes, soziales Dienstleistungsunternehmen bietet das NÖ Hilfswerk seit 26 Jahren die Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 16 Jahren durch ausgebildete Tagesmütter/-väter in ganz Niederösterreich an. Tagesmütter/-väter betreuen regelmäßig und entgeltlich, für Teile des Tages, Kinder bei sich zu Hause und unterstützen so Familien im Alltag. Sie bieten den Kindern eine familiäre Umgebung, eine Betreuung in Kleingruppen und kommen so den individuellen Bedürfnissen von Kleinkindern, aber auch Kindergarten- und Schulkindern entgegen. Eltern finden eine kompetente, bedürfnisorientierte, flexible und dezentrale Kinderbetreuung und können dadurch Familie und Beruf leichter vereinen. Die Tätigkeit als Tagesmutter ist vor allem für Frauen mit eigenen Kindern eine ideale Möglichkeit, zu Hause, und dennoch berufstätig zu sein, denn ihr Arbeitsplatz ist das eigene Heim. Die Kinder von Tagesmüttern/-vätern haben die Möglichkeit, neue Spielkameraden zu finden und erweitern dabei kontinuierlich ihre sozialen Kompetenzen. Übergeordnetes Ziel der Kinderbetreuung durch Tagesmütter/-väter ist die Unterstützung und Förderung des Kindeswohls und geht mit der Begleitung der Familien / Eltern in ihrer Erziehungs- und Betreuungsaufgabe einher. Für das Kind soll die Betreuung eine angenehme, sichere, entwicklungsfördernde und ressourcenorientierte Ergänzung zum eigenen Familienleben sein. Umfassende Betreuungs-, Pflege-, Erziehungs- und Bildungsmöglichkeiten fördern die Entwicklung des Kindes im emotionalen, psychomotorischen, kognitiven und sozialen Bereich und unterstützen sie auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. In der Kinderbetreuung des NÖ Hilfswerk steht das Kind mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt des Geschehens! Die Möglichkeit zu einfühlsamen Angeboten, die Vorgabe von entwicklungsangepassten Strukturen und das Setzen von kindgerechten Grenzen gelten als Rahmen und Richtlinie für einen sicheren Freiraum, in dem persönliche Fähigkeiten entdeckt und entwickelt werden können. Die Betreuung durch eine Tagesmutter/ einen Tagesvater trägt zur Entlastung und Unterstützung des Familienalltages bei und fördert durch kompetente Begleitung und Zusammenarbeit mit den Eltern die Qualität des familiären Zusammenlebens. Die Betreuung bei einer Tagesmutter/ -einem Tagesvater ermöglicht dem Kind: - Eingebundensein in einen familiär gestalteten Alltag.
- Individuelle Berücksichtigung seiner Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe und Geborgenheit, Pflege, Zuwendung, Anerkennung, Anregung und Entwicklungsfreiräumen.
- Vielfältige Gelegenheiten für Spiele, Spaß und Lernen mit anderen Kindern.
- Förderung seiner emotionalen, intellektuellen, sozialen und körperlichen Entwicklungs- und Fähigkeitsbereiche.
- Soziales Lernen in einer vertrauten Kleingruppe.
- Unterstützung in der selbständigen Bewältigung von Alltagsanforderungen (z.B. Hausübungen).
Tagesmütter/-väter verstehen sich dabei immer als familienergänzende, nicht als familien-ersetzende Betreuungspersonen. Wir bieten unseren Tagesmüttern /-vätern- Eigenständige und eigenverantwortliche Tätigkeit gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in NÖ und den Richtlinien vom NÖ Hilfswerk
- Kostenlose Grundschulung im Ausmaß von 160 Unterrichtseinheiten mit pädagogischen, entwicklungspsychologischen und organisatorischen Inhalten in Theorie und Praxis.
- Monatliche Praxisbegleitung in Wohnortnähe
- Vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote zu pädagogisch-psychologischen Themen
- Organisatorische Unterstützung vor Ort
- Individuelle Beratung durch PädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen
- Integration in ein regionale, engagierte Gruppe von Tagesmüttern/-vätern/Momas
Sorgfältige Vermittlung von Tageskindern Kostenlose Haftpflichtversicherung für Tagesmütter/ -väter/ Mobile Mamis sowie Haftpflicht- und Unfallversicherung für Tageskinder Möglichkeit einer Betriebsunterbrechungsversicherung Möglichkeit zur sozialrechtliche Absicherung im freien Dienstvertrag (Unfall-, Pensions-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung) - Starkes Netzwerk durch über 25 Jahre Erfahrung in der Kinderbetreuung
- Möglichkeiten der Spezialisierung, wie z.B. zur Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen
- Weitere Ausbildungsmöglichkeiten wie z.B. Betreuerinnen in Kleinkinderstuben, Spielgruppen-LeiterIn, LernbegleiterIn, HelferIn für Kinderbetreuungseinrichtungen
Die Betreuungszeit wird direkt mit den Eltern vereinbart - diese kann von wenigen Stunden wöchentlich (Mindestbetreuung 20 Stunden monatlich) bis zur täglichen Vollbetreuung reichen. Wichtig zu wissen- Sie haben Freude an der verantwortungsvollen Aufgabe, Kinder zwischen 0 und 16 Jahren im eigenen Haushalt zu betreuen. Ihre Tätigkeit ist eine sinnvolle pädagogische Arbeit, die viel Freude macht. Sie nehmen gerne die Herausforderung an, um Tageskinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen.
- Sie verfügen über Einfühlungsvermögen, Wertschätzung, liebevollen und respektvollen Zugang zu Kindern, kommunikative Sicherheit, Flexibilität und Kreativität in organisatorischen und sozialen Belangen, psychische und physische Belastbarkeit und Gesundheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebens- und Erziehungsformen, hauswirtschaftliche Kenntnisse sowie Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person.
- Sie haben nach Möglichkeit eigene Kinder (ob noch betreuungsbedürftig oder schon aus dem Haus spielt dabei keine Rolle).
- Sie sind bereit, die eigene Familie zu öffnen.
- Sie verfügen über geeignete familiäre Gegebenheiten sowie kindgerechte räumliche, hygienische und ausstattungsmäßige Voraussetzungen im eigenen Haushalt.
- Sie bringen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem NÖ Hilfswerk gemäß den organisatorischen und fachlichen Richtlinien, zur Kooperation mit den Eltern der Tageskinder sowie zur verpflichtenden Aus- und Weiterbildung mit.
- Weisen Sie eine abgeschlossene Ausbildung als LehrerIn, KindergartenpädagogIn oder SozialpädagogIn auf, so werden Ihnen 52 Unterrichtseinheiten für die Grundausbildung angerechnet.
Wichtig:- Die Ausübung der Tagesbetreuung als Tagesmutter /-vater bedarf der Bewilligung durch die Bezirksverwaltungsbehörde. Diese erfolgt mit Bescheid und wird nur erteilt, wenn die ordnungsgemäße Betreuung sichergestellt ist. Die Anzahl der bewilligten Tagesbetreuungsplätze richtet sich nach der persönlichen und familiären Situation sowie den räumlichen Gegebenheiten der Tagesmütter/-väter.
- Die Tagesmütter/ -väter dürfen einschließlich der eigenen Kinder höchstens sieben Minderjährige bzw. sofern alle Kinder im vorschulpflichtigen Alter sind, höchstens vier Minderjährige gleichzeitig betreuen. Eigene Kinder werden bis zum vollendeten 16. Lebensjahr mitgerechnet.
Erfahrungsberichte "Mein Name ist Kathrin Leuschner - bin 29 Jahre - und eine dynamische, sonnig-kreative Tagesmutter in 3550 Langenlois. Gemeinsam mit meiner tollen Truppe an Tageskindern manage ich, flexibel auf die Wünsche der Eltern eingehend, seit 2 Jahren meine Arbeitswoche. Täglich sind wir auf der Suche nach neuen Käfern, Pflanzen und Dingen, die immer wieder neu im großen kindlichen Universum entdeckt werden müssen. Die Arbeit als Tagesmutter beim NÖ Hilfswerk birgt täglich neue, spannende Herausforderungen. Gemeinsam lernen, begreifen und bewältigen wir - mit viel Spaß das tägliche Leben - und freuen uns am Abend auf unser nächstes Widersehen. Ich bin stolz in einem starken Team - dem NÖ Hilfswerk - mitarbeiten zu dürfen. Monatliche Fachseminare und die aktuellen, interessanten Angebote aus dem Bildungs-programm ermöglichen mir stets auf dem, aus der Grundausbildung zur Tagesmutter erworbenen, Basiswissen bestmöglichst aufzubauen. NÖ Hilfswerk - einen starken, kompetenter Partner an meiner Seite." Kathrin Leuschner, Tagesmutter in Langenlois "Mein Name ist Helga Benker. Schon als kleines Mädchen war es mein Wunsch, einmal viele Kinder zu haben. Nach der Geburt meiner Tochter Susanne, 1975, kam dann mein Pflegesohn Michael, 1985, und nach 2 Jahren wurde mein Sohn Stefan geboren. Bereits nach der Geburt meiner Tochter habe ich immer wieder auf Kinder aus der Nachbarschaft aufgepasst. Damals wohnten wir noch in Wien. 1987 zogen wir nach NÖ. Auch hier waren bald immer wieder Nachbarskinder zu Gast und es kam die Überlegung auf, Tagesmutter zu werden. Erkundigungen wurden eingezogen, dann folgte der Besuch der Sozialarbeiterin. Gespräche, sowie die Begutachtung der vorhandenen Räumlichkeiten folgten. Danach Kontaktaufnahme mit dem NÖ Hilfswerk, kurze Überlegung, dann der Entschluss - es passt. Zuletzt folgte noch das ärztliche OK. Danach kam die Grundausbildung, das war 1997. Neues und bereits Bekanntes erfuhr ich hier, auch nette Kolleginnen lernte ich kennen. Nach einiger Zeit erhielt ich die Bewilligung, 2 Kinder betreuen zu dürfen. Mein erstes Kind war ein Mädchen mit dem Namen Petra, sie besuchte die 1. Klasse Volksschule. Nach Unterrichtsschluss wurde gegessen, Hausaufgabe gemacht, gespielt oder draußen etwas unternommen. Petra folgten noch einige Kinder, dann waren meine Eigenen so groß, dass ich auf 4 Kinderbetreuungsplätze aufstocken konnte. Bald bemerkte ich, dass mir das Arbeiten mit den Kleinen mehr Spaß macht. Man erlebt die ersten Schritte und Worte, wie sie Vertrauen in die Welt fassen und zufrieden lächeln. 26 Kinder sind bis jetzt durch meine Hände gegangen. Derzeit sind es insgesamt 7, das Jüngste ist ein Bub mit 15 Monaten. Tagesabläufe sind bei den Kleinkindern keine vorprogrammiert, sondern ich stimme die Aktivitäten immer auf die jeweiligen Bedürfnisse ab, wie kuscheln, spielen, schlafen usw. Ich war und bin auch stets immer bereit, Betreuungsbedarf an Randzeiten abzudecken. So hatte ich einen Buben, der um 6 Uhr morgens schon bei uns frühstückte und einen anderen, der bis ca.20 Uhr bei mir war. Tagesmutter zu sein ist genau der Job, den ich mir immer wünschte. Auch mit den Eltern sind mittlerweile Freundschaften entstanden und Probleme kennen wir nicht. Meine Familie steht voll hinter mir und meinem Beruf, alle Tageskinder sind ganz im Familiengeschehen integriert. So wie es aussieht, denke ich noch lange nicht ans Aufhören, trotz meiner 56 Jahre. Es macht mir noch immer riesigen Spaß, mit Kindern zusammen zu sein. Hoffentlich kann ich es noch lange genießen! Helga BENKER Tagesmutter in Guntramsdorf Aufgabenbereiche der Mobilen MamisAls familienunterstützendes, soziales Dienstleistungsunternehmen bietet das NÖ Hilfswerk seit 26 Jahren die Betreuung von (Geschwister)Kindern im Alter von 0 bis 16 Jahren durch ausgebildete Mobile Mamis in ganz Niederösterreich an. Diese Form der Kinderbetreuung erfolgt flexibel und bedürfnisorientiert, direkt im Haushalt der Eltern und ist vor allem für Mehrkindfamilien und Kleinkinder optimal geeignet. Kleinstkinder können auf diese Weise in ihrem vertrauten häusliches Umfeld bleiben. Stress und Hektik vor dem Verlassen des Hauses am Morgen bleiben Kindern und Eltern erspart, der kindliche Tagesrhythmus (Schlafen, Essen etc.) wird nicht unterbrochen. Übergeordnetes Ziel der Kinderbetreuung durch Mobile Mamis ist die Unterstützung und Förderung des Kindeswohls und geht mit der Begleitung der Familien / Eltern in ihrer Erziehungs- und Betreuungsaufgabe einher. Für das Kind soll die Betreuung eine angenehme, sichere, entwicklungsfördernde und ressourcenorientierte Ergänzung im familiären Umfeld sein. Die Betreuung durch die Mobile Mami ist ein Angebot, Sicherheit und liebevolle Begleitung innerhalb der gewohnten Umgebung zu erfahren. Umfassende Betreuungs-, Pflege-, Erziehungs- und Bildungsmöglichkeiten fördern die Entwicklung des Kindes/der Geschwisterkinder im emotionalen, psychomotorischen, kognitiven und sozialen Bereich und unterstützen sie auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. In der Kinderbetreuung des NÖ Hilfswerk steht das Kind mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt des Geschehens! Die Möglichkeit zu einfühlsamen Angeboten, die Vorgabe von entwicklungsangepassten Strukturen und das Setzen von kindgerechten Grenzen gelten als Rahmen und Richtlinie für einen sicheren Freiraum, in dem persönliche Fähigkeiten entdeckt und entwickelt werden können. Die Betreuung durch eine Mobile Mami trägt zur Entlastung und Unterstützung des Familienalltages bei und fördert durch kompetente Begleitung und Zusammenarbeit mit den Eltern die Qualität des familiären Zusammenlebens. In der Kinderbetreuung im elterlichen Haushalt hat die Mobile Mami die Möglichkeit: - die Bedürfnisse des Kindes nach Sicherheit, Nähe und Geborgenheit, Pflege, Zuwendung, Anerkennung, Anregung und Entwicklungsfreiräumen zu befriedigen.
- auf die individuelle Persönlichkeit des Kindes einzugehen.
- intensive Einzelbeziehungen zu den (Geschwister)Kindern aufzubauen.
- das Kind auf emotionaler, intellektueller, sozialer und körperlicher Ebene gezielt zu fördern.
- die Betreuung und Tagesgestaltung bedürfnisorientiert zu gestalten.
- ganzheitliche und sinnbetonte Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten.
- die Eltern in Erziehungsfragen zu unterstützen.
Mobile Mamis verstehen sich dabei immer als familienergänzende, nicht als familienersetzende Betreuungspersonen. Wir bieten unseren Mobilen Mamis- Eigenständige und eigenverantwortliche Tätigkeit gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in NÖ und den Richtlinien vom NÖ Hilfswerk
- Kostenlose Grundschulung im Ausmaß von 160 Unterrichtseinheiten mit pädagogischen, entwicklungspsychologischen und organisatorischen Inhalten in Theorie und Praxis
- Monatliche Praxisbegleitung in Wohnortnähe
- Vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote zu pädagogisch-psychologischen Themen
- Organisatorische Unterstützung vor Ort
- Individuelle Beratung durch PädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen.
- Integration in ein regionale, engagierte Gruppe von Tagesmüttern/-vätern/ Mobilen Mamis
Sorgfältige Vermittlung von Tageskindern Eigene Kinder können in Absprache mit der betreuten Familie mitgenommen werden! Kostenlose Haftpflichtversicherung für Mobile Mamis sowie Haftpflicht- und Unfallversicherung für Tageskinder Sozialrechtliche Absicherung im freien Dienstvertrag (Unfall-, Pensions-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung) Möglichkeit einer Betriebsunterbrechungsversicherung - Starkes Netzwerk durch über 25 Jahre Erfahrung in der Kinderbetreuung
- Möglichkeiten der Spezialisierung, wie z.B. zur Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen
- Weitere Ausbildungsmöglichkeiten wie z.B. Betreuerinnen in Kleinkinderstuben, Spielgruppen-LeiterIn, LernbegleiterIn, HelferIn für Kinderbetreuungseinrichtungen
Wichtig zu wissen- Sie haben Freude an der verantwortungsvollen Aufgabe, Kinder zwischen 0 und 16 Jahren im Haushalt der Eltern zu betreuen. Ihre Tätigkeit ist eine sinnvolle pädagogische Arbeit, die viel Freude macht und Sie nehmen gerne die Herausforderung an, um Tageskinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen.
- Sie verfügen über Einfühlungsvermögen, Wertschätzung, liebevollen und respektvollen Zugang zu Kindern, kommunikative Sicherheit, Flexibilität und Kreativität in organisatorischen und sozialen Belangen, psychische und physische Belastbarkeit und Gesundheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebens- und Erziehungsformen, hauswirtschaftliche Kenntnisse sowie Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person.
- Sie bringen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem NÖ Hilfswerk gemäß den organisatorischen und fachlichen Richtlinien, zur Kooperation mit den Eltern der Tageskinder sowie zur verpflichtenden Aus- und Weiterbildung mit.
- Weisen Sie eine abgeschlossene Ausbildung als LehrerIn, KindergartenpädagogIn oder SozialpädagogIn auf, so werden Ihnen 52 Unterrichtseinheiten für die Grundausbildung angerechnet.
Wichtig- Eine Mobile Mami darf einschließlich der eigenen Kinder höchstens 7 Minderjährige gleichzeitig betreuen, wobei ab 4 Kindern im Vorschulalter keine weiteren Kinder betreut werden dürfen.
Erfahrungsberichte"...wie ich Moma wurde... Als ich vor einigen Jahren beschloss, nach langer Zeit als Hausfrau und Mutter wieder ins Berufsleben einzusteigen, stellte ich mir zunächst die Frage nach meinem Können, meiner Kompetenz und meinen Neigungen. Noch während ich verschiedene Tätigkeitsbereiche ins Auge fasste, stieß ich auf eine Mitteilung des Hilfswerk, dass Momas dringend gesucht werden. Nach einem eingehenden Gespräch mit der Einsatzleiterin kam ich zum Schluss, dass diese Art der Tätigkeit voll meinen Vorstellungen von einer abwechslungsreichen, sinnvollen Arbeit entsprach und für die ich mich gut geeignet hielt. So besuchte ich die vorgeschriebenen Ausbildungsseminare und bin jetzt bereits mehr als 3 Jahre als Moma tätig. ...was ich als Moma so mache... ich mache all das, was ich auch mit meinen eigenen Kindern gemacht habe, aber mit einem wesentlichen Unterschied: da ich keine Hausarbeit zu machen habe, steht die ganze Zeit für die Kinder zur Verfügung. Das heißt, meine ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung gehört den Kindern um zuzuhören, nachzufragen, Anteil zu nehmen an ihren großen und kleinen Problemen und um unzählige Fragen zu beantworten. Es erstaunt mich immer wieder, wie intensiv und ausführlich sie erzählen, wenn ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit bei ihnen bin und wie zufrieden das macht. Ich versuche, jeden Tag mit den Kindern abwechslungsreich zu gestalten und auf ihre Tagesverfassung Rücksicht zu nehmen. Wir spielen (Rollenspiele, Bretterspiele, Kartenspiele, Lego....), basteln, lesen, malen, essen....Wir sind auf Spielplätzen, gehen Enten und Ziegen füttern oder spazieren zur Pferdekoppel. Wir schauen den Schnecken zu, wenn sie nach einem Regen die Mauern hoch kriechen und beobachten, wenn wir Glück haben, das Flüggewerden der Vogelkinder. Wir gehen zur Turnstunde und ich helfe, wenn notwendig. ...als ich Lollo streicheln durfte... da wir viele Phantasiespiele entwickeln, gibt es auch etliche imaginäre Wesen. Ich wusste z.B. lange nicht, wer Lollo war, sehr wohl aber wurde mir mitgeteilt, was Lollo sagte, machte oder wünschte. Eines Tages bat ich, mir Lollo zu zeigen. Bereitwillig wurde Lollo aus dem Spielhaus geholt, ganz behutsam in den Handflächen zu mir getragen und erklärt: das ist Lollo. Nachdem ich Lollo gebührend bewundert hatte und sagte, wie lieb er ist, meinte das Kind: "du darfst ihn streicheln". So streichelte ich also ganz behutsam den imaginären, unsichtbaren Lollo. Besondere Erlebnisse spreche ich abends vor dem Schlafengehen noch einmal an, da oft manches noch geklärt werden will. Und wenn wir etwas für den nächsten Tag finden, worauf wir uns freuen können, sind wir alle sehr zufrieden. ...warum ich so gerne Moma bin.... Das Schöne an meiner Arbeit ist für mich das Gefühl, etwas sehr Sinnvolles zu tun und an der Freude und dem Glück der Kinder teilhaben zu dürfen. Vor allem, wenn es mit einem "ich hab dich lieb" so rührend belohnt wird." Renate Hartlieb, Mobile Mami in der Thermenregion Süd Mein Name ist Clauida Hubacek und ich bin seit November 2002 beim NÖ Hilfswerk als Mobile Mami tätig. Ich bin ledig und habe selbst keine Kinder. Da ich mich aber gerne mit Kindern jeden Alters beschäftige, suchte ich nach einer Möglichkeit, Kinder in ihrem eigenen Zuhause zu betreuen. Ich hörte, dass das NÖ Hilfswerk die Möglichkeit der Ausbildung zur Mobilen Mami anbietet. Ich vereinbarte einen Vorstellungstermin mit der zuständigen Einsatzleiterin und nach einem weiteren Vorstellungsgespräch mit der Fachberaterin begann meine Grundausbildung für Tagesmütter. Nach dem MOMA-Baustein in St.Pölten war ich dann also ausgebildete MOMA: Eine Familie, die dringend eine Betreuung für ihre zwei Kinder benötigte, gab es auch schon. Dort war ich für die Betreuung der kleinen Tochter am Vormittag und das Zubereiten der Mahlzeiten verantwortlich. Ich half dem älteren Sohn auch bei den Hausaufgaben. Den Nachmittag gestaltete ich nach den Bedürfnissen der Kinder. Im Moment betreue ich hauptsächlich eine Familie mit drei Kindern. Die Mutter arbeitet, ich hole die Kinder vom Kindergarten und Hort am Nachmittag ab. Zu Hause gibt es erst einmal eine Jause und dann spielen wir gemeinsam oder gehen auf den Spielplatz. Am Abend, bevor die Mutter nach Hause kommt, wird es Zeit fürs Bett. Nach dem Abendritual - Pyjama anziehen, Zähne putzen und Geschichte vorlesen - warten die Drei dann auf die Mama. Wenn diese von der Arbeit nach Hause gekommen ist, gehen die Kinder schlafen und ich habe meinen Abenddienst beendet. Manchmal arbeite ich auch am Wochenende. Dann geht es um 7Uhr morgens los. Die Mama der drei Kinder hat Wochenenddienst und ich auch. Während die Kinder sich ausschlafen, bereite ich alles für das Frühstück vor. Sind dann die Kinder wach, frühstücken wir gemeinsam und besprechen den Tagesplan. Nach der Morgentoilette gehen wir dann meist spazieren oder wir malen oder basteln. Später bereiten wir gemeinsam das Mittagessen vor. Die Kinder wollen natürlich immer genau wissen, was auf den Tisch kommt. Nach dem Essen und einer Entspannungsphase für uns alle, gehen wir auf den Spielplatz. Das findet immer großen Anklang bei den Kindern - da können sie sich austoben! Wenn wir wieder zu Hause sind, gibt es eine Jause und die Kinder warten dann schon auf ihre Mama. Wir spielen noch oder ich lese den Dreien etwas vor, bis die Mama von der Arbeit heim kehrt. Ich bespreche mit der Mutter noch kurz den Tag und verabschiede mich von allen. Die Kinder freuen sich schon auf den Sonntag und wollen natürlich immer wissen, was wir am nächsten Tag alles machen. Der Spielplatzbesuch wird meistens schon von den Dreien im Vorhinein angemeldet. Der Beruf einer Mobilen Mami ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf, der viel Sensibilität und auch Fingerspitzengefühl voraussetzt. Es ist auch eine Herausforderung, sich in einen fremden Haushalt einzufügen. Mir ist wichtig, dass die Eltern mir vertrauen und ihre Kinder während ihrer Abwesenheit in guten Händen wissen. Für die Kinder ist es sicher sehr angenehm, in ihrer gewohnten Atmosphäre betreut zu werden. Ich bin überzeugt davon, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Clauida Hubacek Mobile Mami
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