Aufgabenbereich Umfassende Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsmöglichkeiten fördern die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. In einer Kinderbetreuungseinrichtung des NÖ Hilfswerk steht das Kind mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt des Geschehens! Wenn Sie beim NÖ Hilfswerk im Bereich Kinderbetreuungseinrichtungen als ErzieherIn oder HelferIn tätig sind, betreuen Sie Kinder in folgenden Bereichen: KindertreffIn Kindertreffs werden Kinder von 1,5 bis 6 Jahren in altersgemischten Gruppen betreut. Die Maximalanzahl der gleichzeitig anwesenden Kinder pro Gruppe ist 15, wobei ab dem 8. Kind ein/e HelferIn über die ganze Betreuungszeit hinweg anwesend und pädagogisch unterstützend tätig ist. Der/die LeiterIn des Kindertreffs und der/die jeweilige GruppenerzieherIn weisen eine einschlägig pädagogische Grundausbildung (z.B. KindergartenpädagogIn, SozialpädagogIn, etc.) auf. Pro Gruppe ist ein/e PädagogIn anwesend. Der Kindertreff ermöglicht dem Kind: Individuelle Betreuung in einer altersgemischten Kleingruppe Spiel und Spaß mit anderen Kindern Soziales Lernen in einer vertrauten, kindgerechten Umgebung Erlernen von Alltagsroutine und Selbstständigkeit Gezielte spielerische Förderung auf emotionaler, intellektueller, sozialer und körperlicher Ebene
SchülertreffIm Schülertreff verbringen Schulkinder von 6 bis 14 Jahren die Zeit nach dem Unterrichtsende bis zum frühen oder späten Nachmittag in schulstufenübergreifenden Gruppen. Pro Gruppe gilt die gesetzlich verankerte Höchstzahl von 25 Kindern. Ab dem 15. anwesenden Kind unterstützt ein/e HelferIn den/die ErzieherIn. Der/die LeiterIn des Schülertreffs und der/die jeweilige GruppenerzieherIn weisen eine einschlägig pädagogische Grundausbildung auf (z.B. KindergartenpädagogIn, SozialpädagogIn, LehrerIn etc.). Pro Gruppe ist ein/e PädagogIn anwesend. Der Schülertreff ermöglicht dem Kind / Jugendlichen: Individuelle Betreuung in einer altersgemischten Kleingruppe Mittagessen in der Gemeinschaft Unterstützung in der Hausaufgabensituation Spiel und Spaß mit anderen Kindern Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung Soziales Lernen in einer vertrauten, kindgerechten Umgebung Erlernen von Alltagsroutine, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit Gezielte spielerische Förderung auf emotionaler, intellektueller, sozialer und körperlicher Ebene Einen Ort für neue Betätigungsfelder, aber auch für Rückzug und Entspannung
Wir bietenEin starkes Netzwerk durch jahrelange Erfahrung Weiterbildung, Erfahrungs- und Informationsaustausch in der Gruppe in den Fachgesprächen Fachliche und organisatorische Betreuung Individuelle Beratung durch FachberaterInnen (PädagogInnen, PsychologInnen). Sie können sich jederzeit an Ihre FachberaterIn wenden, wenn Sie Hilfestellungen oder Tipps benötigen, einen Austausch benötigen oder auch gute Neuigkeiten haben.
Wichtig zu wissenAls LeiterIn oder ErzieherIn verfügen Sie über eine entsprechende abgeschlossene berufliche Ausbildung (z.B. KindergärtnerIn, SozialpädagogIn, LehrerIn). Weiters verfügen Sie über die persönliche Eignung: Sozialpädagogische Kompetenz, Einfühlungsvermögen, Wertschätzung, liebevoller Zugang zu Kindern, kommunikative Sicherheit, Team-, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Wissen und Erfahrung in Bezug auf Leitungsaufgaben, Organisations- und Planungskompetenz, Flexibilität und Kreativität in organisatorischen und sozialen Belangen, psychische und physische Belastbarkeit, Gelassenheit sowie Mut und Freude zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person sind dabei Voraussetzung.
Erfahrungsberichte„Ich betreue Volks- und HauptschülerInnen im Schülertreff. Mein Arbeitstag beginnt dann, wenn die ersten Kinder aus der Schule kommen. Dabei denken wir nicht gleich wieder ans Lernen, sondern zur Auflockerung wird gespielt, Gespräche werden geführt und dann gemeinsam Mittag gegessen. Gegen 14 Uhr beginnt dann die Lernstunde. In dieser Zeit erledigen die Kinder ihre Hausaufgaben. Den Rest des Tages, bis die Kinder nach Hause gehen, verbringen wir mit Spielen, Bastelarbeiten, Bewegung, etc. Ich habe nach vielen Jahren zu Hause im Alter von 45 Jahren als ausgebildete Kindergärtnerin und Hortnerin wieder Arbeit gesucht. Das NÖ Hilfswerk hat mir die Möglichkeit gegeben, wieder in meinen Beruf einzusteigen. Darüber bin ich froh, auch weil mir meine Arbeit sehr viel Spaß macht und ich durch meine berufliche Tätigkeit wieder Bestätigung erfahren kann." Christa Donauer, Leiterin Schülertreff Orth an der Donau „Der Tagesablauf ist in den Schülertreffs geplant und muss sowohl den Bedürfnissen der Gruppe und der ErzieherInnen, als auch den Regeln des Hauses angepasst sein. Es sollte Zeit für gemeinsame Erlebnisse geben, freies Spiel möglich sein, Zeit sein, um Freunde zu finden und andere Kinder kennenzulernen, Freiraum sein, um sich zurückzuziehen. Verschiedenste Bastelarbeiten ausprobieren, einzeln oder in der Gruppe alte und neue Spiele erproben, Rollenspiele, Singen, Konflikte durchstehen lernen, Hilfe geben und nehmen lernen sind Dinge, die uns im Schülertreff ungeheuer wichtig sind. In den meisten Schülertreffs gibt es eine fixe Lernstunde. Der Schülertreff soll aber auf keinen Fall als Nachhilfeinstitut fungieren, sondern die Kinder sollen Unterstützung bei der Erledigung ihrer Hausübungen erhalten - durch richtige Einstimmung, Ruhe, Bereitstellung von Hilfsmaterialien und Hinführung der Kinder zu einer selbstsicheren und selbständigen Arbeitshaltung. Um das Kind und seine Handlungen besser verstehen zu können, ist es notwendig, regen Kontakt zu den Eltern und LehrerInnen zu halten. Der Beruf einer ErzieherIn ist ungeheuer vielseitig: Die Gestaltung des Tagesablaufes, die Jahresplanung nach individuellen Schwerpunkten und die Erstellung ihres persönlichen pädagogischen Konzepts gehören ebenso dazu, wie der Einkauf von Bastelmaterial oder die Instandhaltung von Räumen und Spielsachen." Brigitta Kravagna, Leiterin Schülertreff Kottingbrunn
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